Warum ich mich nur auf Bitcoin fokussiere und Altcoins meide

Weggabelung mit Bitcoin Wegweisern

Hercules stand vor einer Weggabelung…

Als Hercules ein junger Mann war, ging er einen unbekannten Pfad entlang und kam schließlich bei einer Weggabelung an. Er war sich unsicher welche Richtung er einschlagen sollte als plötzlich zwei Göttinnen auftauchten. Die eine war überwältigend schön und verführerisch. Auch die andere Göttin war hübsch, doch sie war mehr eine natürliche Schönheit und vor allem war sie sehr ernst.

Die verführerische Göttin war Kakia und sie versprach Hercules, dass ihr Weg einfach und bequem sein wird. Hercules würde nicht arbeiten müssen und dennoch wie ein König leben. Die ernste Göttin, Arete, erzählte Hercules, dass ihr Pfad beschwerlich sein wird und gespickt mit Leid. Es würde Weisheit, Selbst-Disziplin und Mut nötig sein, um ihn zu gehen.

Hercules stand vor einer scheinbar schwierigen Wahl. Wie du vermutlich weißt, entschied er sich für den beschwerlichen Weg. 

Bei Kryptos gibt es auf den ersten Blick nicht nur zwei Pfade, sondern tausende. Und auch du musst entscheiden welchen Weg du gehst. 

Die Wahl scheint schwieriger zu sein als bei Hercules. Der musste sich “nur” zwischen zwei Pfaden entscheiden. Bei Kryptos gibt es nicht nur eine einzelne Kakia die dich zu verführen versucht, sondern tausende. Und jeder Pfad hört sich verführerischer und reizvoller an als der andere. Auch ich stand vor dieser Weggabelung und dieser Artikel soll dir zeigen, warum ich mich für Bitcoin entschieden habe. Deshalb werden wir uns unter anderem folgende Punkte ansehen:

  • First principles thinking: Warum ich empfehle sich zuerst die Basics anzusehen und was das in Bezug auf Bitcoin bedeutet
  • Wieso du proof-of-work vs proof-of-stake verstehen musst
  • Welche Gründe für mich noch ausschlaggebend waren, um den Fokus auf Bitcoin zu richten

Bereit? Dann noch ein wichtiger Hinweis, bevor wir loslegen.

ACHTUNG: Dieser Artikel stellt keine Empfehlung dar Bitcoins zu kaufen. Dies ist lediglich mein aktueller Stand an Gedanken rund um das Thema „Bitcoin und Krypto“. Bitte lies dir gerne unseren Guide und auch diesen Artikel durch, folge den Links und mache dir selbst ein Bild. Du musst selbst entscheiden, ob und wie du in Bitcoin investieren willst oder nicht. Sei dir bewusst, dass Bitcoin auf 0 € fallen kann. Dann ist dein gesamtes Geld verloren. Du kannst auch technisch etwas falsch machen und deine Bitcoins verlieren. Dieser Guide und alle andere von uns veröffentlichten Artikel rund ums Thema Bitcoin stellen KEINE Beratung oder Vermittlung dar. Es handelt sich nicht um einen finanziellen Ratschlag. Dieser Artikel dient lediglich Informationszwecken.

Falls dies nicht deutlich genug war: Es ist möglich, dass du alles was du in Bitcoin anlegst, verlierst. Handle also nicht unbedacht. Verlasse dich nicht auf andere. Verlasse dich nicht auf unseren Guide oder auf einen Artikel von uns. Du musst dir selbst eine Meinung bilden. Wenn du dich selbst dazu entscheidest, dir darüber bewusst bist, dass du alles verlieren kannst, was du in Bitcoin anlegst und du trotzdem Geld investieren willst, dann kann es sein, dass dir dieser Artikel hilft manche Themen besser zu verstehen. Aber es ist keine Empfehlung, ein Rat oder eine Aufforderung in Bitcoin zu investieren.

1.

Bitcoin Basics: Wie ich versucht habe ein Grundverständnis aufzubauen

Mann sitzt am Tisch und lernt

Zuallererst: Ich bin kein Techniker und kein Software-Entwickler. Es fällt mir also schwer bzw. ich versuche es erst gar nicht, den kompletten Code von allen möglichen Projekten zu lesen und zu verstehen. Ich glaube (oder hoffe 😉 ), dass dies für ein Grund- und Basisverständnis auch nicht zwingend notwendig ist. Ich lese und studiere aber Artikel und Essays verschiedenster Quellen, deren Autoren dieses technische Knowhow haben.

Wenn du zum ersten Mal mit dem Thema Kryptowährungen in Kontakt kommst, dann wirst du förmlich erschlagen von der Fülle an Informationen. Mein Tipp bzw. das was mir auf lange Sicht geholfen hat, war die Idee zuerst Bitcoin verstehen zu wollen, bevor ich mir andere Projekte näher angesehen habe. Schließlich ist Bitcoin das “Original” und die erste Kryptowährung.

Das geht ein bisschen in die Richtung des “first principles thinking”. 

To improve something, we need to understand why it is successful or not. Otherwise, we are just copying thoughts or behaviors without understanding why they worked. First principles thinking helps us avoid the problem of relying on someone else’s tactics without understanding the rationale behind them. Even incremental improvement is harder to achieve if we can’t identify the first principles.

– Shane Parrish – The Great Mental Models Vol. 1

Selbst als ich mich noch gar nicht mit Kryptowährungen beschäftigt habe, bekam ich am Rande mit, dass viele Projekte sich als besserer, schnellerer und generell neuer Bitcoin bezeichneten. Um diese (anderen) Kryptowährungen (bzw. Kryptos an sich) bewerten zu können, muss man zuerst die Basics von Bitcoin verstehen. Wenn du Skianfänger bist, beginnst du auch nicht damit am ersten Tag die Streif in Kitzbühel in Angriff zu nehmen.

Schon allein die Grund-Begrifflichkeiten im Krypto-Bereich sind mühsam. Ist alles eine Kryptowährung? Ist nicht “digitale Vermögenswerte” eine bessere Bezeichnung? Ich unterscheide strikt zwischen Bitcoin und dem generellen Kryptomarkt. Warum Bitcoin für mich nichts mit den (anderen) Kryptos zu tun hat, erarbeiten wir in diesem Artikel.

Vorweg: Ich empfehle dir auch den FiP.S Bitcoin Guide zu lesen, um ein Grundverständnis aufzubauen und einen Gesamtüberblick zu bekommen. Dieser Artikel soll ergänzend zu unserem Guide sein.

In unserem Guide zitieren wir auch Yan Pritzker und sein Buch Bitcoin entdecken:

Bitcoin ist ein elektronisches Peer-to-Peer-Bargeld, eine neue Form von digitalem Geld, das zwischen Menschen oder Computern ohne einen vertrauenswürdigen Mittelsmann (wie etwa einer Bank) übertragen werden kann und dessen Emission nicht unter der Kontrolle einer einzelnen, zentralen Institution steht.

Im Guide gehe ich dann darauf ein, dass Bitcoin noch weit mehr als das ist, doch generell ist Bitcoin einfach Geld. Um zu verstehen, ob Bitcoin als Geld funktionieren kann, müssen wir zuerst die Eigenschaften von Geld verstehen. 

Eric Yakes zählt in seinem Buch The 7th Property sieben Eigenschaften von Geld auf:

1. Knappheit: Es ist in seinem Angebot im Vergleich zu anderen Gütern begrenzt.

2. Langlebigkeit: Es kann wiederholt verwendet werden, ohne seine Funktionalität zu verlieren.

3. Akzeptanz: Es wird von anderen benutzt und daher in einer Gruppe weithin akzeptiert.

4. Portabilität / Versandbarkeit: Es kann über Entfernungen hinweg transportiert werden.

5. Teilbarkeit: Es kann in kleinere Werteinheiten unterteilt werden.

6. Fungibilität: Eine Einheit wird als genau gleich (und damit austauschbar) wie eine andere Einheit angesehen.

7. Unveränderlichkeit: Es kann, ohne Zustimmung der Beteiligten, nicht verändert werden.

Wenn du jeden der einzelnen Punkte durchgehst, dann wirst du am Ende zum Schluss kommen, dass Bitcoin wohl das “geldigste” Ding ist, das wir in der menschlichen Geschichte entdeckt haben. Versuchen wir das Ganze im Schnellverfahren:

  • Knappheit

Es gibt nur 21 Millionen Bitcoins. Bis zum Jahr 2140 werden alle “gemined” sein und es werden keine neuen Coins mehr in den Umlauf gebracht. Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es vermutlich sogar weniger, da viele Coins “verloren” sind (verlorene Laptops aus früheren Zeiten, die Coins die Satoshi Nakamoto gemined hat usw.).

  • Langlebigkeit

Bitcoin ist es egal ob du die Coins hunderttausendmal oder nur einmal versendest. Da es keine physische Münze oder ein physisches Ding ist, kann es durch Abnützung nicht kaputt werden.

  • Akzeptanz

Das ist der Punkt, bei dem Bitcoin noch den größten Aufholbedarf hat. Das ist normal – wir befinden uns in der Monetarisierungsphase von Bitcoin. Es ist unmöglich, dass es sofort die Akzeptanz wie Fiat Geld oder Gold hat.

  • Portabilität / Versandbarkeit

Bitcoin kann von einem Ende der Welt ans andere geschickt werden. Und das innerhalb sehr kurzer Zeit und mit der Garantie, dass es nicht mehr rückgängig zu machen ist. 

  • Teilbarkeit

Ein Bitcoin kann auf ein Hundertmillionstel geteilt werden. Die Untereinheit von Bitcoin ist Satoshis. D.h. 1 Bitcoin = 100.000.000 Satoshis. Teilbarkeit stellt für Bitcoin also kein Problem dar.

  • Fungibilität

1 BTC = 1 BTC. Es gab zwar schon die Versuche bzw. die Idee zwischen Bitcoins zu unterscheiden die mit 100 % grüner Energie gemined wurden und welche bei denen dies nicht der Fall war. Doch am Ende des Tages gilt 1 BTC = 1 BTC. Alles andere ist als Angriff auf das Bitcoin Netzwerk zu sehen und nicht zu unterstützen. Vielleicht hat eine ältere Münze sentimentalen Sammlerwert, aber im Großen und Ganzen schneidet Bitcoin beim Thema Fungibilität sehr gut ab.

  • Unveränderlichkeit

Hier glänzt Bitcoin. Du kannst die Grundeigenschaften nicht ändern. Ich kann sie nicht ändern. Tick. Tock. Nächster Block. Bitcoin ist wirklich dezentral und kann nicht einfach gestoppt oder verändert werden. The Blocksize War ist ein fantastisches Buch, um zu verstehen, wie resilient Bitcoin gegenüber Veränderungen tatsächlich ist. 

Ich traue mir zu behaupten, wenn es darum geht das härteste Geld zu sein, dann hat Bitcoin keine Konkurrenz.

Was ist jetzt die echte Innovation bei Bitcoin?

Männchen und Glühbirne

Allen Farrington & Big Al fassen es in ihrem hervorragenden Essay Only The Strong Survive so zusammen:

There are a handful of interrelated characteristics that constitute the real innovation of Bitcoin and that delicately balance to give it unprecedented functionality. These are:

i) The proof-of-work algorithm

ii) The difficulty adjustment

iii) The native unit of (only) monetary value

iv) The lack of a founder or acknowledged leader 

v) The economic incentive created for distrusting individual actors to achieve distributed consensus, unforgeably and immutably.

This all allows Bitcoin to realize endogenous value as an asset grounded in its security, and endogenous provision of security as incentivized by this asset

Das gesamte Essay beschäftigt sich im Grunde mit dem Thema, dass ein Großteil des aktuellen Krypto-Wertes (Bitcoin nicht eingeschlossen) sich höchstwahrscheinlich als nicht nachhaltig erweisen und somit verschwinden wird und es möglich ist, dass ähnliche Systeme, die auf Bitcoin aufbauen, den Großteil dieses Wertes auffangen werden. Das Essay ist fast 50 Seiten lang und nicht unbedingt eine “einfache” Lektüre – speziell ohne Vorwissen im Finanz- und Kryptobereich. Nichtsdestotrotz kann ich nur empfehlen es zu lesen. Ich lese es alle paar Monate immer wieder mal 😉

Doch zurück zur Innovation von Bitcoin

Satoshi Nakamoto, der anonyme Entwickler (oder die anonyme Entwicklergruppe), startete nicht bei null. Viele einzelne Teile von Bitcoin gab es bereits (public key Kryptographie, Hash Funktionen, …) seit Jahren bzw. Jahrzehnten. Es gab auch unzählige Versuche digitales Geld zu entwickeln. Doch alle scheiterten. Bis Satoshi Nakamoto die einzelnen Teile verband und zu Bitcoin formte. Bitcoin ist also nicht Version Nr. 1 von digitalem Geld und die anderen Kryptos “verbessern” was Bitcoin geschafft hat. Das ist nur Marketing-Bullshit der Altcoins.

Wenn du dir jetzt die Eigenschaften von Geld ansiehst und die Innovationen bei Bitcoin, dann muss man sich bei jeder Altcoin die Frage stellen in welchem Bereich sie besser ist, welcher Bereich schlechter ist und wie das Urteil insgesamt ausfällt.

An diesem Punkt macht es Sinn, dass wir uns näher mit Proof of Work vs. Proof of Stake beschäftigen.

2.

Wieso du proof-of-work vs proof-of-stake verstehen musst

bitcoin mining

Ich zitiere hier kurz unseren Bitcoin Guide, um Proof of Work zu erklären:

“Damit ein Miner das Recht erhält, einen neuen Block zu schreiben (also den Ledger upzudaten), muss er eine Antwort bzw. einen Beweis, für eine bestimmte Aufgabe liefern. Dieser Nachweis ist schwer zu erbringen (und dafür ist Energie notwendig), lässt sich aber sehr leicht validieren.

Im Fall von Bitcoin besteht die Challenge darin, eine Zufallszahl zu finden, die kleiner ist als die vom System festgelegte Zielzahl. Es ist unmöglich diese Zufallszahl zu errechnen. Man kann sie nur erraten – und zwar durch Versuch und Irrtum. Die Mininggeräte verbringen also den ganzen Tag damit, Zahlen zu erraten, bis einer von ihnen die richtige findet (=work). Sobald dies der Fall ist, zeigt der Miner dem Netzwerk seine Lösung (=proof), die anderen Miner bestätigen, dass sein Block der nächste Transaktionsblock ist. Das hört sich vermutlich verwirrend und kompliziert an – das ist es auch als Nicht-Mathematiker. Die Details sind für ein Grundverständnis aber irrelevant.

Das “Proof of Work”-System liefert Sicherheit für das gesamte Netzwerk ohne eine einzige Autorität oder einen “single point of failure” und das macht es essenziell für Bitcoin.”

Beim Proof of Stake sieht es anders aus:

Hier gibt es keine “Miner”, sondern die Besitzer des Assets können ihre Coins “staken” und somit neue Blöcke validieren. Es ist somit wenig bis kein Energieaufwand notwendig. 

Proof of Stake mit Proof of Work gleichzusetzen oder zu behaupten, dass Proof of Stake besser / effizienter ist, ist irreführend.  

Es sind zwei völlig unterschiedliche Konsensmechanismen. Bei Proof of Stake Systemen bestimmen und entscheiden am Ende des Tages die größten Inhaber des jeweiligen Assets. Auch wenn dies vielleicht im Code nicht explizit so vorgesehen war. Initiiert vom Bitcoin Mining Council haben unzählige Experten, Industrievertreter, CEOs & Co zu Proof of Stake vs. Proof of Work, in einem Schreiben an die US Environmental Protection Agency, ebenfalls zu dem Thema Stellung bezogen. Ich zitiere hier ein paar Highlights:

  • Proof of Stake (PoS) hat eine viel begrenztere Erfolgsbilanz, wird von den Gründern kontrolliert und hat “single points of failure.” Es ist fraglich, ob PoS ein globales, unpolitisches Geldsystem in einer Art und Weise wie Proof of Work (PoW) effektiv verwalten kann.
  • PoS bietet keine Möglichkeit, eine dezentrale Verteilung eines digitalen Vermögenswertes zu erreichen, wie es bei PoW der Fall ist.PoW ermöglicht jedem weltweit, neue Einheiten digitaler Vermögenswerte zu „kaufen“, indem er Strom und Berechnungen nutzt. So kann eine lobenswerte Anfangsverteilung erreicht werden, ohne auf eine einzige Autoritätsperson angewiesen zu sein, die bestimmt, wer was bekommt.Da es sich bei PoW außerdem um einen Wettbewerb auf dem freien Markt handelt, sind die wirtschaftlichen Gewinnspannen der Miner auf Dauer eher gering, was bedeutet, dass kein Unternehmen einen unverhältnismäßigen, dauerhaften Vorteil hat, wenn es um die Schaffung neuer Währungseinheiten geht.Für neue monetäre Güter wie Bitcoin ist diese nachweisbare Fairness der Ausgabe eine wichtige Eigenschaft, um Glaubwürdigkeit zu schaffen. Ein System, in dem der Schöpfer von Bitcoin einfach neue Einheiten der Währung an seine Freunde und an seine Bekannten verteilen würde, hätte keine solche Legitimität.
  • Das Risiko der Vereinnahmung durch Unternehmen ist bei Proof-of-Stake-Systemen hoch, da viele Menschen ihre Coins auf Exchanges liegen lassen. Proof of Stake verwandelt diese neuartigen Finanzsysteme in reine Plutokratien. Ein Ergebnis, das unvereinbar ist für ein System das dezentral, global und völlig frei von politische Eintrittsbarrieren sein soll.

Der gesamte Brief ist lesenswert, da noch auf viele andere irreführende Aussagen & Lügen rund um Bitcoin eingegangen wird. Hier der Link dazu. 

Das Thema Proof of Work wäre nicht vollständig, wenn wir nicht auch den hervorragenden Twitter Thread von Gigi erwähnen würden.

Die Quintessenz: 

Proof of Work = vertraut der Physik, um festzustellen, was passiert ist.

Proof of Stake = vertraut den Menschen, um festzustellen, was passiert ist.

Die Frage, ob Proof of Work verschwenderisch ist oder nicht, kann nicht gestellt werden, ohne das Problem zu verstehen, das es löst. Wenn du das Problem richtig verstehst, wirst du zu dem Schluss kommen, dass es keinen anderen Weg gibt, es auf vertrauenslose Weise zu lösen.

Das ist der große Unterschied zwischen PoW und PoS. Proof of Work ist die Innovation die Bitcoin zu dem macht, was es ist und Bitcoin ist marktkapitalisierungstechnisch die größte und einzig relevante PoW Coin (Ethereum plant ja schon seit Ewigkeiten auf PoS zu wechseln). PoS ist für ein zensurfreies, globales, digitales Geld für mich persönlich ungeeignet. Im dritten und abschließenden Punkt für diesen Artikel möchte ich noch auf drei weitere Gründe eingehen, warum ich meinen Fokus auf Bitcoin richte.

3.

Welche drei Gründe für mich noch ausschlaggebend waren, um den Fokus auf Bitcoin zu richten

Bitcoin unter Lupe

Die hier angeführten Punkte sind ein Potpourri aus Gedanken und Überlegungen zum Thema. Dies stellt keine vollständige Liste dar, sondern lediglich einen Snapshot meiner derzeitigen (Mitte 2022) Ansichten und Standpunkte. Starten wir mit:

Grund #1) Sicher, dezentral & unveränderbar sind für mich die drei wichtigsten Eigenschaften eines digitalen Geldes

In New York können nur an bestimmten Orten extrem hohe Wolkenkratzer stehen, da dort “Manhattan-Schiefer” im Boden zu finden ist. Das feste Gestein bildet das Fundament für die Wolkenkratzer. Ohne das harte Schiefergestein steht der Wolkenkrater auf wackeligem Untergrund. Das Fundament und die Basis eines weltweiten, digitalen Geldes darf nicht auf wackeligen Beinen stehen.

Deshalb ist der “Basislayer” so entscheidend. Bitcoin ist ein Geldsystem, das von niemandem gekapert oder korrumpiert werden kann. Es gibt keine andere Kryptowährung die aktuell dezentraler (wir könnten generell diskutieren, ob es ein Spektrum von Dezentralität gibt oder die Einstufung binär ist) und sicherer ist.

Wenn man ein genehmigungsfreies, neutrales, nicht veränderbares “Geld” haben will, dann ist die Antwort Bitcoin

Nochmals: Kein anderes “Projekt” ist sicherer oder dezentraler. Praktisch alle anderen Coins sind “DINO” – decentralized in name only. Die meisten Altcoins haben ein Management-Team (es ist egal, ob es als Stiftung bezeichnet wird; es ist in 99 % der Fälle ein Management-Team).

Und diese Teams können unter anderem über die Anzahl/Ausstellung von neuen Tokens bestimmen – als Beispiel kann man sich einfach Ethereum ansehen. Die “Inflation” von Ethereum Tokens ist nicht wirklich vorhersehbar, da sie schon mehrfach verändert wurde – und zwar von den handelnden Menschen. Die Geldpolitik und die Knappheit von Bitcoin sind programmiert und vorhersehbar. Sie wird nicht von Menschen beeinflusst. Sie ist unveränderbar.

Wenn du dich an die fünf Charakteristika die Allen Farrington und Big Al in ihrem Essay beschrieben haben erinnerst:

i) The proof-of-work algorithm

ii) The difficulty adjustment

iii) The native unit of (only) monetary value

iv) The lack of a founder or acknowledged leader 

v) The economic incentive created for distrusting individual actors to achieve distributed consensus, unforgeably and immutably.

Allen & Big Al argumentieren, dass alle Nicht-Bitcoin Kryptoprojekte zumindest eine dieser Eigenschaften opfern, um Funktionen hinzuzufügen, die eine vermeintliche Verbesserung darstellen. Doch die meisten Funktionen werden via 2nd und 3rd layer auch auf Bitcoin entstehen.

Das was von Altcoin-Verkäufern als eine Schwäche von Bitcoin dargestellt wird, ist eigentlich die große Stärke:

Der Basis-Layer ist nicht “kompliziert” (im Vergleich zu Altcoins). Er erfüllt das, was er erfüllen muss. Alle zusätzlichen Features werden auf zweiten und dritten (und vierten, usw. 😉 ) Ebenen gebaut. Durch das Lightning Netzwerk kannst du mehr Transaktionen pro Sekunde durchführen als mit irgendeiner Altcoin möglich ist. So viel zu “Bitcoin ist zu langsam”. 

Vor allem ist das Problem der “schnelleren” Basislayers, dass mit größeren Blockgrößen oder schnelleren Blockzeiten, gleichzeitig die Größe (Speicherplatz) der Blockchain zunimmt – das reduziert auf Dauer die Dezentralisierung, da der Betrieb einer eigenen Node teurer oder unmöglich wird. Die Node dann auf Amazon Web Services laufen zu lassen schwächt die Zensurresistenz und macht die Blockchain erst recht wieder zentraler anstatt dezentraler.

Allen Farrington & Big Al gehen in Only the Strong Survive auch darauf ein, dass die mehrschichtige Architektur von Bitcoin die hochwertigere und überlegenere Technik ist. Wenn einer der second oder third layers ein Problem hat, dann ist das Bitcoin auf Dauer egal. Alle Funktionen der zweiten und dritten Ebene direkt in der ersten Ebene von Bitcoin einzubauen, wäre technisch vermutlich unmöglich, aber vor allem eine schlechte Idee. Das Fundament muss unantastbar bleiben – so wie bei den Wolkenkratzern in New York. 

Bitcoin ist in den Kategorien Sicherheit, Dezentralisierung und Unveränderbarkeit mit Abstand die Nummer eins.

Grund #2) Aus reiner Investmentsicht ist das Risiko-/Ertragsprofil von Bitcoin für mich persönlich am besten

Sam Callahan hat einen hervorragenden Artikel zu dem Thema Investment in Altcoins vs. Bitcoin geschrieben: Coinbase and the Insider Exchange Dump. Den solltest du unbedingt lesen. Gleich zu Beginn findest du ein Chart der Top 10 Coins von 2013 bis 2022 – gemessen an der Marktkapitalisierung.

Spoiler: #1 ist immer Bitcoin. Der Rest verschiebt sich und viele Coins verschwinden komplett aus den Top 10. 

Was passiert, wenn Bitcoin mal nicht mehr Nummer 1 wäre?

Würde das alles ändern? Nicht wirklich. Denn die Eigenschaften von Bitcoin verändern sich deshalb nicht. Bitcoin würde vermutlich wieder mal für tot erklärt werden, doch an den fundamentalen Tatsachen ändert sich nichts. Im Moment (2022) gibt es über 10.000 Kryptowährungen, doch nur ein Bitcoin. Und das wird sich nicht ändern. Die meisten Kryptoinvestments sind auf einer langen Zeitskala dramatische Underperformer im Vergleich zu Bitcoin. Das Terra/Luna Debakel im Mai 2022 hat uns außerdem gezeigt, dass es innerhalb kurzer Zeit auch von Top 10 Coin auf 0 gehen kann. Für mehr Infos dazu und generell auch einer Bitcoin vs. Altcoin Betrachtung empfehle ich den Artikel Digital Alchemy von Lyn Alden.

Der aktuell wohl kapitalstärkste Kryptomarkt sind die USA

Dort gilt Bitcoin als “property” – also Eigentum, so wie Grund & Boden. Bei Kryptos an sich, stellt sich die Frage, ob es sich bei 99,9 % nicht um “unregistered securities” (=nicht zugelassene Wertpapiere) handelt. Wenn dies der Fall ist und dies auch rechtlich verfolgt wird, könnten die Regulierungsmaßnahmen für Altcoins, gelinde gesagt, übel ausgehen. Ich sage nicht, dass das passieren wird, aber es ist ein Risikofaktor, der aus reiner Investmentsicht nicht außer Acht gelassen werden darf.

Aber hat Bitcoin nicht ein ähnliches Problem bezüglich dem “Energie-Narrativ”?

Ja, ich würde sagen Bitcoin hat ein “Image-Problem”, was das Thema Energie anbelangt. Doch dieses Problem basiert nicht auf echten Fakten, sondern auf irreführenden oder komplett falschem FUD. Vielleicht bin ich ein Träumer, aber ich hoffe, dass am Ende die Wahrheit mehr Gewicht hat als Lügen. Beim Thema “unregistered security” ist die Wahrheit, dass 99,9 % der Kryptos vermutlich tatsächlich nicht registrierte Wertpapiere sind. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Es kann auch durchaus sein, dass sich ein Altcoin über ein paar Jahre besser entwickelt

Vielleicht lässt sich mit dem XY-Hunde-Katzen-Coin auf kurze Sicht mehr Geld verdienen. Aus langfristiger Investmentsicht ist das Risiko, das mit der vermeintlichen Mehr-Performance einhergeht, für mich zu hoch. Ich bin kein Day-Trader und will auch keiner werden. Warum sollte ich deutlich mehr Risiko eingehen, um womöglich ein paar Prozentpunkte mehr zu erzielen? Meine Grundannahme ist, dass Bitcoin weiterhin das Potenzial hat in den nächsten Jahren durchschnittlich 100 % pro Jahr zu wachsen (Anmerkung: Das ist keine Prophezeiung. Es besteht auch das Risiko, dass Bitcoin auf 0 geht.). Warum also ein viel höheres Risiko eingehen, um vielleicht 110 % zu erzielen? Das macht für mich persönlich keinen Sinn. Wenn du glaubst, dass du genau jene Altcoin identifizieren kannst, die 1.000 % in einem Jahr macht und du dann rechtzeitig verkaufst, dann viel Glück. Ich denke, dass Bitcoin die beste asymmetrische Wette aus dem Risiko-/Ertragsblickwinkel ist.

Aber macht es nicht Sinn diversifiziert anzulegen?

Geldstappel mit verschiedenen Anlagen Gold Bitcoin usw

Ja, bis zu einem gewissen Grad natürlich schon. Aber in dem Fall sehe ich die Diversifizierung darin, dass man breit gestreute Fonds, etwas Gold & andere Assets hat. Viele investieren in Altcoins, in der Hoffnung, am Ende mehr Bitcoin zu haben. Sie denken, sie können mehr Rendite über einen kurzen Zeitraum erzielen, um dann den Gewinn in Bitcoin zu stecken. Wie oben erwähnt: Ich persönlich empfinde das Risiko als zu hoch. Ich selbst habe übrigens noch eine kleine Ethereum Position, die ich zum Großteil aus Zeiten habe, in denen ich mich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt habe. Und die werde ich im nächsten Bullenmarkt (falls wir wieder mal einen erleben 😉 ) abstoßen bzw. in Bitcoin tauschen. Mit ein Grund dafür ist der folgende Punkt:

Grund #3) Ich unterstütze und setze auf Bitcoin und nicht auf Altcoins aus moralischer Sicht

Die Entwicklungsgeschichte und die Verbreitung von Bitcoin kann nicht wiederholt werden. Der Launch von Bitcoin war fair und gerecht. Es gab keinen Premine (= bevor das Projekt für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, reservieren die Gründer bereits Coins für sich bzw. Investoren/Stiftungen). Satoshi Nakamoto ist “verschwunden” und die Coins die er gemint hat, wurden noch nie bewegt und werden vermutlich auch nie bewegt (Hallo Quantencomputer ;)). 

Für mich ist dies vor allem wichtig, wenn wir von digitalem Geld sprechen

Wenn ein Projekt nicht als Geld fungieren will und es offen angesprochen wird wie viel als Premine zur Seite geschafft wurde, habe ich kein Problem mit einem Premine (ich spare mir hier die Diskussion wie sinnlos ein Großteil der Kryptoprojekte ist). Es ist mehr oder weniger wie ein Unternehmen. Doch wenn es um digitales Geld geht, dann fühlt sich ein Premine nicht richtig an. Wenn dann auch noch proof-of-stake als Konsensmechanismus verwendet wird, dann erhalten jene Nutzer immer mehr, die bereits von Anfang an durch den Premine profitiert haben.

Zusätzlich kommt für mich hinzu: 

Viele Entwickler von Altcoins kritisieren Bitcoin und versuchen Bitcoin zu diskreditieren, um ihre eigenen Taschen zu füllen

Das ist in vielen Fällen böswillig, hinterlistig und unehrlich. Manche wissen es vielleicht wirklich nicht besser. Doch das ist keine Entschuldigung. Ich glaube, dass der Großteil des Bitcoin FUDs aus der Ecke der Altcoins kommt. Als offensichtliches Beispiel kann man die Ripple/Chris Larsen Kampagne gemeinsam mit Greenpeace zum Thema Bitcoin und Energie sehen (ich gehe darauf kurz in unserem Artikel ESG Investments – Die Rettung oder Schwindel?). Das ist abstoßend und unaufrichtig. Der Großteil der Altcoin-Industrie ist hart ausgedrückt eine Jauchegrube voller Betrug und Schwindel. Ich persönlich kann und will so etwas nicht unterstützen – egal ob damit Geld zu verdienen wäre oder nicht.

Macht es Sinn sich deshalb über Altcoins zu ärgern und sich aufzuregen?

Mann und Frau mit rotem Gesicht

Nicht wirklich. Doch die falsche und unehrliche Diskreditierung von Bitcoin will ich persönlich so nicht stehenlassen. Viele Altcoins haben fundamental betrachtet keine Daseinsberechtigung. Sie sind ein Marketingkonzept, das fehlerhafte Lösungen für Probleme anpreisen, die nicht existieren. Deshalb müssen Altcoin-Promotoren Bullshit verbreiten, Marketingkampagnen mit Falschinformationen initiieren und versuchen sich als besseres Bitcoin zu positionieren. Nochmals: Das kann und will ich nicht unterstützen. 

Das bedeutet übrigens nicht, dass jeglicher Altcoin-Investor vor den Henker geführt werden muss und ich Altcoin-Besitzer verteufle

Falls sich das so angehört hat, dann ist es vermutlich sinnvoll, dass ich das hier nochmals relativiere. Nur weil ich Bitcoin aus ethischen Gründen bevorzuge, heißt das nicht, dass Altcoin-Investoren automatisch und ohne darüber nachzudenken als unmoralisch einzustufen sind. Dieser Artikel spiegelt lediglich meine persönliche Meinung und Einstellung wider. Jeder kann und darf zum Glück selbst entscheiden in was er investieren will.

In unserem FiP.S Bitcoin Guide findest du auch Links zu Artikeln und Videos von Alex Gladstein, die einen Fokus auf die positiven humanitären Auswirkungen von Bitcoin werfen. Deshalb gehe ich hier nicht im Detail darauf ein, auch wenn dies ebenfalls zum Themenkomplex Moral & Ethik bei Bitcoin zählt.

Eines möchte ich aber sagen: Ich denke, dass Bitcoin eine einmalige Chance in meiner Lebenszeit darstellt (und womöglich noch für viele Generationen nach mir), um ein nicht korrumpierbares Geld für alle Menschen zu haben. Warum also mit Altcoins herumspielen und womöglich diese eine Möglichkeit vergeuden? Wenn mehr Menschen realisieren würden, was Bitcoin ist und schaffen kann, dann würden sie sich wahrscheinlich nicht durch Altcoins ablenken lassen.

So wie Obi-Wan Kenobi schon sagte “Nur ein Sith kennt nichts als Extreme / Only a Sith deals in absolutes.” (wir ignorieren hier jetzt mal, dass das auch ein Extrem ist 😉 ). Ich bin kein großer Fan von Schwarz – Weiß denken, doch bei Bitcoin vs. Altcoin gibt es für mich persönlich wie bei Hercules nur zwei Wege.

Hercules entschied sich, wie schon zu Beginn erwähnt, für den Pfad von Arete. Er musste seine zwölf Aufgaben lösen, inklusive dem Kampf gegen die Hydra und die Unterwelt selbst betreten, um Cerberus zu fassen. Und dann starb Hercules qualvoll, da seine eifersüchtige Frau ihn durch eine List mit dem Blut der Hydra vergiftete. 

Auch der Weg bei Bitcoin vs. Altcoins ist beschwerlich und mit vielen Prüfungen, Aufgaben und Widrigkeiten gespickt

Ich glaube nicht, dass es möglich ist, eine neue Kryptowährung zu schaffen, die dezentraler, gerechter verteilt, glaubwürdiger, sicherer und unveränderlicher ist als Bitcoin. Der andauernde Versuch eine konkurrenzfähige Alternative zu kreieren ist für mich nicht nachvollziehbar und zum großen Teil eine Verschwendung von Ressourcen. Es ist in vielen Fällen einfach nur schnelle Geldmacherei. Für die Lösung von sicherem, dezentralem und nicht korrumpierbarem Geld gibt es keine Alternative.

Es gibt kein zweites Bitcoin und um Michael Saylor zu zitieren: “There is no second best.”. 

Falls du dich übrigens gerade noch fragst: Ähm, habe ich das vorhin richtig gelesen? Hercules musste unzählige Prüfungen und Schwierigkeiten überwinden, nur um dann doch qualvoll zu sterben? 

Ja, das war tatsächlich so. Aber es war nicht das Ende der Geschichte: Zeus war von Hercules’ Taten und seinem Verhalten so beeindruckt, dass er Hercules zu einem Gott machte.

Also, welchen Weg wählst du?

Deine nächsten Schritte

1. Für mehr Infos empfehle ich dir unseren BTC Guide. Sei dir aber bitte bewusst, dass Bitcoin auch auf 0 € gehen kann und auch ein Totalverlust immer im Bereich des Möglichen ist. Du musst selbst entscheiden, ob du dieses Risiko eingehen willst.

Der FiP.S Bitcoin Guide

2. Wenn du die drei größten Finanzplanungsfehler vermeiden willst, herausfinden willst, worauf es bei Versicherungen wirklich ankommt und Boni für Uni- und FH-Absolventen in allen Finanz-Bereichen erhalten willst, dann solltest du dir unseren ultimativen Finanzplanungsguide downloaden.

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Autor: Florian Märzendorfer

Fan von indischem Essen, Finanzplaner & Co-Founder von FiP.S.

Hasst Strandurlaube & verabscheut Beistrichregeln.

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