Warum Bitcoin gut für das Klima ist

landschaft_bitocin sonne

Las Vegas benutzte Atombombentests als Touristenattraktion

Zwischen 1950 und 1960 wuchs die Bevölkerung von Las Vegas um 161 %. Ein wichtiger Grund dafür war die Casinobranche. Touristen strömten in Scharen nach Las Vegas. Aber es gab noch ein anderes Spektakel, das Las Vegas nutzte, um seine Touristenzahlen zu steigern. Atombombentests.

Ein paar Meilen außerhalb von Las Vegas befand sich das Testgelände von Nevada. Die Detonationen fanden immer im Morgengrauen statt. Der Atomtourismus war geboren. Menschen aus aller Welt kamen nach Las Vegas, nicht nur um zu spielen, sondern auch um die Atompilze am Morgen zu sehen.

Wenn du darüber nachdenkst, wie du Tourismuszahlen steigern kannst, kommt dir wahrscheinlich kein Atombombentest in den Sinn.

Wenn du das erste Mal von Bitcoin hörst, kommt dir wahrscheinlich auch nicht in den Sinn, dass Bitcoin gut für das Klima ist

Denn wenn du bisher rein oberflächlich etwas über Bitcoin gehört oder gelesen hast, dann ist dir der immense Energieverbrauch vermutlich untergekommen. Vielleicht hast du auch gehört, dass Ethereum zu Proof of Stake wechselt und damit umweltfreundlich wird. In deinem Kopf ist Bitcoin vielleicht ein Stromfresser, der mit Heuschreckenplagen vergleichbar ist, die keinen Grashalm übriglassen, wenn sie erst mal über ein Feld hinweggefegt sind. So oder so ähnlich stellen sich viele Menschen Bitcoin und den dazugehörigen Stromverbrauch vor. 

Doch was ist, wenn all das falsch ist

Was ist, wenn Bitcoin eigentlich gut für das Klima ist? Was ist, wenn Bitcoin uns bei der Energiewende unterstützen kann? Was ist, wenn Bitcoin in naher Zukunft sogar CO2 neutral ist bzw. CO2 negativ? Genau über das und mehr sprechen wir in diesem Artikel. Doch zuerst sollten wir ein paar Dinge klären:

1. Dieser Artikel setzt sich nicht das Ziel über fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien an sich zu urteilen. Wir sehen uns aber sehr wohl an, wie Bitcoin erneuerbare Energien unterstützen könnte.

2. Ich bin kein Energieexperte, auch wenn ich sehr viel zu dem Thema recherchiert und gelesen habe. Ich stütze mich deshalb in diesem Artikel sehr oft auf Experten- und Fachmeinungen (die große Dankesliste folgt am Ende des Artikels).

3. Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung oder eine Aufforderung Bitcoin zu kaufen. Ich schreibe diesen Artikel vor allem, weil es frustrierend ist, wie viel Fehlinformationen, Lügen und Halbwahrheiten rund um Bitcoin und Energie kursieren. Was genau ich damit meine, sollten wir zu Beginn noch näher erläutern…

Warum die Berichterstattung zu Bitcoin und Energie mehr als nur frustrierend ist

Männchen vor Laptop mit Sprechblasen

In unserem BTC Guide habe ich einen Teil bereits dem Energiethema gewidmet. Im Guide habe ich erörtert, dass der Energieverbrauch irreführend und übertrieben dargestellt wird. Ich werde all das hier nicht wiederholen. Als Negativ-Beispiel an Berichterstattung möchte ich die EZB erwähnen. Ja, die Europäische Zentralbank. Die hat in einem Bericht Mitte 2022 Proof-of-Work (PoW) Blockchains mit Proof-of-Stake (PoS) Blockchains verglichen und dabei PoS mit Elektroautos und PoW mit Verbrennern verglichen.

Das ist so unfassbar falsch, dass es sich nicht mal lohnt, es im Detail aufzuarbeiten

Hier trifft Brandolinis Gesetz zu: “Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion”. Ich gehe deshalb nicht spezifisch auf diese Behauptung ein, sondern die Inhalte dieses Artikels werden zeigen warum dieser Vergleich mehr als nur hinkt (und vielleicht kann auch ich mir am Ende einen kleinen Vergleich nicht verkneifen). Eines sollte gleich noch erwähnt werden:

Ein großer Teil der Energiemärchen rund um Bitcoin entspringt zwei Quellen

Nummer Eins ist ein Artikel von Mora et al. der in Nature erschienen ist. Der Artikel ist inzwischen mehrfach diskreditiert und als falsch entlarvt worden. Doch der Artikel wird weiterhin zitiert und so verwendet, wie wenn es sich um handfeste, solide Wissenschaft handelt, auch wenn er voll mit falschen Annahmen und Fehlern ist (was bei der Kürze des Artikels fast eine Kunst ist). Verfasst wurde der Artikel übrigens von Studienanfängern die damit erste Erfahrungen sammeln sollten, wenn es um den Veröffentlichungsprozess geht. Wenn du mehr dazu erfahren willst, solltest du dir die Unterhaltung von Troy Cross und Nathaniel Harmon anhören). 

Die Nummer Zwei sind die irreführenden Ergüsse von Alex de Vries. Er betreibt als „Hobby“ einen Blog, der anscheinend dazu dienen soll, Bitcoin zu attackieren. Eines muss man dabei wissen: Er ist ein Mitarbeiter der niederländischen Zentralbank. Das allein macht seine Aussagen natürlich nicht falsch, doch wenn man sich seine “Artikel” ansieht und auch nur etwas mehr als first level Knowhow über Bitcoin hat, wird schnell klar, dass der Großteil seiner Ausführungen bestenfalls irreführend ist, überwiegend schlichtweg falsch.

Ich gehe davon aus, dass er das selbst auch weiß und er andere Motive hat. Für eine hervorragende Aufarbeitung und Analyse dieser Quellen und vieler anderer Missverständnisse empfehle ich Nic Carters Analyse des „Crypto & Climate“ – Reports. Dies sollte eine Pflichtlektüre für alle Politiker und Entscheidungsträger sein (die Analyse von Nic Carter, nicht der Report an sich ;)).

Wieso die zwei von mir erwähnten Quellen weiterhin von Mainstream-Medien, Politikern und Co verwendet werden, sollte einem zu denken geben…

Bevor wir uns aber in der Negativ-Berichterstattung verzetteln, beginnen wir damit wie Bitcoin unser Klima verbessern wird:

1.

Bitcoin kann dabei helfen den Klima-Killer #1 zu beseitigen

bitcoin superheld

Die Vereinten Nationen haben vor kurzem bekanntgegeben, dass in den nächsten 25 Jahren der größte Hebel beim Thema-Klimawandel die Eindämmung von Methan ist. Denn auch wenn Methan nur ca. 11 % der Treibhausgasemissionen ausmacht, hat es eine verheerende Wirkung auf unser Klima: Es speichert ca. 80-mal mehr Wärme in der Atmosphäre als CO2. Die Beseitigung von Methanausstoß hätte also einen riesigen Nutzen für die Umwelt, da es die Nettomenge an Treibhausgasen reduziert, die sonst in die Luft gelangen.

Doch wobei entsteht eigentlich Methan?

Zum Großteil kann Methan, dass durch Menschen verursacht wird, auf drei Quellen zurückgeführt werden: Die Öl- und Gasindustrie, Mülldeponien und Tierhaltung. 

Ölfelder sind oftmals kilometerweit entfernt von Gaspipelines oder Stromnetzen. Somit gibt es keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit das Gas, das bei der Ölförderung entsteht, zu nutzen. Das Methan wird abgefackelt und vergeudetet. Ein Problem dabei ist, dass beim Abfackeln von Methan nicht alles in CO2 verwandelt wird, sondern ca. 8 % Methan übrigbleiben. Dieser Teil gelangt beim Abfackeln in die Atmosphäre. 

Auf Mülldeponien kommt es zum Methanausstoß, da organische Abfälle wie Lebensmittel, Holz, Papier & Co sich zersetzen und dabei Methan in die Luft freigesetzt wird. Sowohl für Mülldeponien als auch für die Öl- und Gasindustrie ist es logistisch und wirtschaftlich schwierig den Methanausstoß zu beseitigen (je nach Ort der Anlage). 

Nein, warte… Es war wirtschaftlich und logistisch schwierig den Methanausstoß zu beseitigen.

Denn genau hier kommt Bitcoin, genauer gesagt Bitcoin-Mining, ins Spiel

Wenn Mülldeponien eine Anlage bauen, die nur dazu da ist, Methangas zu beseitigen, dann verursacht das Kosten. Doch durch das Bitcoin-Mining können diese Kosten in einen Vorteil verwandelt werden. Daniel Batten erklärt es in einem seiner hervorragenden Artikel so:

In diesem Szenario wird vor Ort eine Anlage installiert, die vor der Verbrennung toxische Emissionen aus dem Deponiegas entfernt. Anschließend wird das entstehende Methangas verbrannt. Ein Generator wandelt diese Wärmeenergie in elektrische Energie um, die von einer mobilen Bitcoin-Mining-Einheit vor Ort genutzt wird. Da die Bitcoin-Mining-Einheiten vor Ort betrieben werden können, benötigen sie keine Gaspipeline und können innerhalb weniger Wochen nach Unterzeichnung eines Vertrags durch den Deponiebetreiber in Betrieb genommen werden.

Das Bitcoin-Mining-Unternehmen sichert sich günstigen Strom. Der Deponiebetreiber verwandelt eine ökologische, regulatorische und wirtschaftliche Belastung (Methangas) in einen Vermögenswert und verdient Geld pro erzeugter kWh Strom. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Emissionen jeder Deponie reduziert werden, da das Gas sauber verbrannt wird. Diese Lösung lässt sich leicht wiederholen und skalieren. Für die Öl- und Gasindustrie ist der Prozess sogar noch einfacher, da das Gasreinigungsverfahren vor der Verbrennung nicht erforderlich ist.

Manche denken sich an dieser Stelle vielleicht: Ja, aber helfen wir damit nicht der Öl- und Gasindustrie und ist das nicht schlecht?

Zuallererst: Die Mülldeponie hat nichts mit der Öl- und Gasindustrie zu tun, denn Mülldeponien werden wir mit oder ohne Öl- und Gasindustrie weiterhin betreiben. Hier kann Bitcoin-Mining sofort Abhilfe schaffen. 

Zur Öl- und Gasindustrie ist zu sagen:

Glaubt man den Vereinten Nationen und Umweltschützern, dann muss JETZT verhindert werden, dass Methan in die Atmosphäre gelangt. Nicht in 3, 8 oder 15 Jahren. Solar- und Windkraft und die Struktur des Stromnetzes sind aktuell nicht mal ansatzweise an einem Punkt (dazu gleich später mehr und wie Bitcoin auch hier helfen kann), an dem von heute auf morgen die Öl- und Gasindustrie zu 100 % abgelöst werden könnte. Also sollten wir in der Realität bleiben und versuchen das Problem zu lösen. Und die Lösung existiert, also warum warten?

Ja, aber könnte man statt Bitcoin-Mining nicht etwas anderes machen?

Mann und Frau mit Fragezeichen

Ja, aber dazu muss der Ort passen. Bitcoin-Mining ist besser als jede andere Lösung für das Problem, weil es komplett ortsunabhängig und skalierbar, also modular aufbaubar, ist. Es ist keine Gaspipeline notwendig (die 2-3 Millionen Dollar pro Kilometer kostet) und auch keine neuen Strommasten (die ca. eine Million pro Kilometer kosten) um die erzeugte Energie zu verwerten. Ansonsten muss sich jegliche Industrie und jegliches Unternehmen nahe an einem Ölfeld bzw. einer Mülldeponie niederlassen (in manchen Fällen ist dies möglich und Bitcoin-Mining ist für diesen Ort vielleicht nicht die erste Wahl, sondern ein weiterer Teil der Lösung).

Für Bitcoin-Mining braucht man “nur” die Bitcoin-Mining Computer und eine Internetverbindung. Die Einrichtungskosten sind im Vergleich zu anderen Rechen- und Datenzentren übrigens günstiger. Natürlich ist auch für das effiziente und erfolgreiche Betreiben einer Bitcoin-Mining Anlage (du kannst dir das in etwa wie ein Datencenter vorstellen) Knowhow notwendig. Doch es gibt inzwischen Unternehmen, die auf dieses Thema spezialisiert sind. Hier sollte vielleicht auch kurz angemerkt werden: Bitcoin-Mining hat sich als Bezeichnung zwar eingebürgert (und ich verwende es in diesem Artikel auch fast 70x), doch in Wahrheit ist das Wort nicht richtig. Wie schon erwähnt handelt es sich im Grunde um ein Datencenter und die Bitcoin-Miner sind „Time-Stamper“ (aber in diesen Kaninchenbau kriechen wir jetzt nicht). 

Gehen wir beim Thema Mülldeponien noch mehr ins Detail

Adam Wright, der Gründer und CEO von Vespene Energy, hat sich mit seinem Unternehmen auf das Thema Bitcoin-Mining mit Methangas aus Mülldeponien spezialisiert. In einem hochinteressanten Interview berichtet er unter anderem:

  • In den USA gibt es ca. 2.000 Mülldeponien, die ihr Methan abfackeln oder einfach in die Atmosphäre strömen lassen. Der Grund dahinter ist, dass alles andere nicht wirtschaftlich für die Mülldeponie ist. Ca. 70 % (also 1.400) der Mülldeponien lassen das klimaschädliche Gas einfach in die Atmosphäre strömen.
  • Eine Mülldeponie, die durch das Bitcoin-Mining genau dieses Methan eliminiert, hat in etwa die gleiche Auswirkung, wie wenn wir 5 Millionen Bäume pflanzen und sie 10 Jahre wachsen lassen.
  • Selbst wenn eine Mülldeponie keinen neuen Müll mehr verarbeitet, stößt sie noch 40-50 Jahre Methan aus. Das Problem des Methan-Ausstoßes auf Mülldeponien ist ein weltweites Problem. Da Bitcoin-Mining so flexibel und ortsunabhängig ist, kann diese Lösung überall verwendet werden.
  • Bei Palmölraffinieren verhält es sich mit dem Methanausstoß ähnlich. Auch hier kann Bitcoin-Mining eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung bieten, die für alle Beteiligten positiv ist. 

Ein Punkt der mir durch dieses Interview besonders klar wurde:

Bitcoin-Mining ist für Mülldeponien ein absoluter No-Brainer. Es schützt die Umwelt und generiert zusätzliches Einkommen, das der jeweiligen Gemeinde / Stadt und ihren Bewohnern zugutekommt. Es ist die praktikabelste Lösung – eine WIN / WIN Situation. Hier stimmen die Anreize für alle Beteiligten überein. Die Bitcoin Miner auf Mülldeponien sind genau genommen übrigens CO2-negativ. Daniel Batten hat hierzu ein paar spannende Kalkulationen angestellt:

Wenn Mülldeponien ab 2023 ca. 24 % des Bitcoin Netzwerkes mit Strom versorgen, dann würde das gesamte Netzwerk mehr als 7x so viel CO2 reduzieren, als es produziert. Ganz so schnell wird es vermutlich nicht gehen, auch wenn “nur” ca. 50 Mülldeponien mittlerer Größe notwendig wären, damit das gesamte Bitcoin Netzwerk C02 neutral wird (denke an die 1.400 die aktuell das Methan einfach in die Atmosphäre blasen). Batten schätzt allerdings, dass bis Ende 2024 das Bitcoin Netzwerk CO2 neutral ist und danach CO2 negativ. Die Details dazu findest du hier. Das Bemerkenswerte daran ist: Dies passiert OHNE, dass Kompensationen / Carbon Credits gekauft werden. Das Netzwerk wäre dann also wirklich CO2 neutral bzw. negativ.

Denkt man dies zu Ende, wird eines klar:

Bitcoin sollte MEHR Energie verwenden

Weltkugel mit Bitcoin Markierungen

Das Netzwerk muss wachsen. Der Energieverbrauch ist kein Problem (Anmerkung: Das war er meiner Meinung nach sowieso nie; mehr dazu in unserem BTC Guide), sondern die Lösung. Lass mich das wiederholen und fett drucken:

Der Energieverbrauch ist kein Problem, sondern die Lösung

Das nächste Mal, wenn du

  • von Bitcoin und dem horrenden Energieverbrauch liest, 
  • auf EU-Ebene über ein Proof-of-Work Verbot nachgedacht wird (komischerweise kommt die Forderung aus der Ecke der europäischen Grünen und Linken – hier muss vermutlich noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit verstanden wird, wie verheerend für die Umwelt ein Verbot von Proof of Work wäre), oder
  • jemanden sagen hörst, dass Bitcoin nutzlos ist und die Umwelt zerstört, solltest du dir die Frage stellen:

Wie glaubwürdig, wie seriös und wie redlich sind die Menschen und Institutionen, die hinter diesen Behauptungen stehen?

Dieser Artikel entstand im dritten Quartal des Jahres 2022. Hier kann sich also auch niemand mehr rausreden, dass diese Informationen noch nicht bekannt waren. Vor allem als Entscheidungsträger, sollte man den Anstand und den Ansporn haben sich über das Thema besser zu informieren. Das ist nicht böse gemeint, jedoch sollten wir das bei einem so wichtigen Thema von allen Entscheidungsträgern erwarten.

Atmen wir mal kurz durch und verdauen die bisherigen Infos.

funny gif

Wir sind noch nicht fertig. Bitcoin-Mining ist nicht nur die beste Technologie für Methanreduzierung…

2.

Bitcoin kann dabei helfen erneuerbare Energie zu fördern und auszubauen

Landschaft mit Solar Panels und Windräder

Ich weiß, schön langsam kommt dir das wie eine Werbesendung vor in der immer wieder gesagt wird: DOCH DAS IST NOCH NICHT ALLES. Und dann bekommst du noch 7 Topflappen, 18 Spezialaufsätze für den Mixer und 3 Pfannen die unzerstörbar sind im Set dazu 😀 

Also, wie kann Bitcoin jetzt erneuerbare Energie fördern und beim Ausbau helfen?

Um dieses Thema vernünftig besprechen zu können müssen wir auch immer wieder Abstecher ins Themengebiet Energie und Stromnetz machen. Wie eingangs erwähnt, bin ich kein Energieexperte. Sollten hier also Bezeichnungen nicht bis ins letzte Detail richtig sein, dann bitte ich um Verzeihung bei allen Energiegurus 😉 

Zuallererst sollten wir uns eines klar machen:

Wenn man fossile Energie durch erneuerbare Energie aus Wind- und Solarkraft ersetzen will, dann tauscht man eine zuverlässige Energie-Quelle gegen eine unzuverlässige Energie-Quelle

Das ist nicht als Urteil oder abwertend gegenüber Wind- und Solarkraft zu verstehen, sondern eine Tatsache, die einem bewusst sein muss. Wir brauchen hier nicht darüber zu diskutieren ob und wie fossile Brennstoffe die Umwelt beeinflussen. Wir brauchen auch nicht darüber diskutieren ob und wie stark uns der Klimawandel betrifft. Wenn du der Meinung bist, dass fossile Brennstoffe kein Problem für den Klimawandel darstellen, dann wäre es generell irrelevant mit welcher Energiequelle Bitcoin-Mining betrieben wird, da der Gesamtenergieverbrauch von Bitcoin im Weltverbrauch ein Rundungsfehler ist.

Wenn du aber die Ansicht vertrittst, dass Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen reduziert werden sollte, und erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft gefördert und ausgebaut werden sollten, dann kann Bitcoin-Mining eine entscheidende Rolle spielen. Denn:

Wind- und Solarkraft kann nicht nach Wunsch flexibel ab- und aufgedreht werden

Wenn gerade kein Wind geht, dann hat man Pech gehabt. Wenn eine Wolke über den Solarpark zieht oder die Sonne untergeht, dann war’s das mit der Energieerzeugung. Das Gegenteil ist natürlich auch der Fall: Wenn durchgehend der Wind weht und die Sonne den ganzen Tag scheint, dann funktioniert die Energiequelle. Bei fossilen Brennstoffen ist dies anders. Hier ist eine Planung “einfach”, da sie zuverlässig Energie produzieren. Bei Wind- und Solarkraft ist dies eben nicht der Fall. 

Um erneuerbare Energie vernünftig nutzen zu können, braucht man deshalb flexible Stromabnehmer

Das Stromnetz kann instabil werden, wenn es zu viel Stromnachfrage gibt, aber auch wenn es zu wenig Stromnachfrage gibt. Nachfrage und Angebot muss also ständig gemanagt werden. Stell dir den Strombedarf vor, wenn alle am Morgen aufstehen bzw. nach der Arbeit nach Hause kommen und Herd, Licht, Fernseher, etc. einschalten. Die Stromnachfrage und der Strombedarf schießen in die Höhe im Vergleich zu Mittag oder um 03:00 Uhr in der Nacht. 

Batterien spielen hier natürlich eine Rolle, doch wenn die Batterie voll ist, dann ist sie voll

Energie wird somit zwangsläufig verschwendet, da sie nicht genutzt werden kann (die Sonne scheint nicht zu den Hauptlastzeiten des Stromnetzes). Die aktuelle Batterietechnologie ist außerdem noch weit davon entfernt, dass wir so viel Strom speichern können, dass wir uns über die Stromnachfrage keine Sorge mehr machen müssen. Die größte Batterie in Texas (Texas hat hervorragende Voraussetzungen für Solar- und Windkraft) hat eine Nennkapazität von 260 MWh und wird innerhalb von einer Stunde geladen und entladen. Bitcoin-Mining kann im Gegensatz dazu unlimitiert Energie verwenden. Bitcoin-Mining und Batterien ergänzen sich und schließen sich nicht aus.

Doch das ist nicht das einzige “Problem” mit Batterien

Energieerzeugung- und Verwertung muss sich auch wirtschaftlich rechnen. Es ist durchaus möglich, dass die Speicherung der Energie teurer ist als die Einnahmen durch den Wiederverkauf ans Netz. Außerdem werden für die Batterien aktuell eine Vielzahl von seltenen Metallen benötigt. Es ist fraglich, ob das was an Rohstoffen notwendig wäre, um ein Stromnetz aus Wind- und Solarkraft möglich zu machen, überhaupt verfügbar ist. Denn im Moment wird sehr viel dafür verwendet Autobatterien zu bauen, um hier von fossilem Treibstoff auf Elektrizität zu wechseln. Und ja, auch Bitcoin-Mining Geräte werden nicht aus Luft hergestellt, jedoch ist hier der Engpass Chipproduktion und nicht eine Vielzahl von seltenen Metallen. Das “Problem” wäre also einfacher lösbar.

Nochmals: Ein Stromnetz aus erneuerbarer Energie zu bauen, ist ohne flexible Stromabnehmer nicht möglich

Flexiblere Stromabnehmer als Bitcoin-Miner gibt es nicht. Mit Bitcoin-Minern kann man die Nachfrage erhöhen oder senken – je nachdem was das Stromnetz gerade braucht. Bitcoin-Mining kann man nämlich von einer Sekunde auf die andere an- und abschalten. Versuche das mal mit einem Datencenter für AWS, Google oder Netflix bzw. der Stromversorgung eines Krankenhauses. Die kannst du, ohne verheerende Konsequenzen, nicht einfach abschalten. Im Grunde ist eine Bitcoin-Mining Anlage auch nur ein Datencenter, aber eben mit dem Vorteil, dass man es ohne Probleme abschalten kann. Der Vorgang des Minings ist nämlich probabilistisch und nicht aufbauend, somit geht keine Vorarbeit verloren, wenn die Geräte abgeschaltet werden.

Alle jene, die als erstes aufschreien: “Aber es muss ja etwas anderes als Bitcoin-Mining geben?!”, sehen Bitcoin vermutlich als wertlos an. Ansonsten würde nicht immer diese Aussage fallen. Wer glaubt, dass Bitcoin wertlos ist, sollte vermutlich als Erstes den Artikel “Check your financial privilege” von Alex Gladstein durchlesen und nachdenken. Und eines sei nochmals gesagt: Nein, in manchen Fällen gibt es tatsächlich NICHTS was besser oder auch nur ansatzweise so gut wie Bitcoin-Mining funktionieren würde. 

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Was können wir aus all dem schlussfolgern?

Bitcoin-Mining bietet unter anderem folgende Vorteile:

  • Die Wirtschaftlichkeit von Solar- und Windkraftanlagenbetreibern kann gesteigert werden. Anstatt Energie zu verschwenden kann durch Bitcoin-Mining aus der Energie Geld gemacht werden. Eine Kombination aus Bitcoin Minern und Batterietechnologie ist hier vermutlich die beste Lösung. Inzwischen gibt es schon Software, die einem den Job abnimmt, die Entscheidung zu treffen, ob man jetzt gerade Bitcoin-Mining Maschinen laufen lässt oder ob die Energie in die Batterie fließen soll.
  • Dies macht auch Projekte einfacher finanzierbar als bisher. Bei Solar- und Windkraftanlagen ist zu Beginn eine große Investitionssumme notwendig. Wenn man von Tag 1 der Inbetriebnahme einen fixen Abnehmer hat, der dabei hilft, keine Energie zu verschwenden und dadurch die Profitabilität steigert, dann verändert das die Kalkulation dramatisch. Es werden Projekte denkbar, die vorher unmöglich waren.
  • Auf Dauer kann dadurch auch der Strom für den Endverbraucher günstiger gemacht werden, da die Gebühren für den nicht abgenommenen Strom reduziert werden, die große Versorgungsunternehmen an die Betreiber von Wind- und Solarparks zahlen müssen.

Wir haben oben bereits beschrieben, wie Bitcoin-Mining dabei hilft das Stromnetz zu stabilisieren. Im Grunde ist es eine WIN / WIN Situation für alle Beteiligten. Das Geniale ist, dass Bitcoin-Mining zunehmend mehr Energie nutzt, die andernfalls komplett verschwendet wird. Der Übergang zu erneuerbaren Energien geht beim Bitcoin-Mining schneller vonstatten als in jeder anderen Branche. Der derzeitige Prozentsatz der Nutzung erneuerbarer Energien ist ebenfalls höher als in jeder anderen nennenswerten Branche. Das alles macht die Kritik am Energieverbrauch noch belangloser als bisher angenommen.

Für mich ist es nach wie vor ein wenig surreal, dass Bitcoin-Mining die Technologie ist, die Umweltschützer und Klimaaktivisten lieben sollten

Schön langsam beginnt diese Erkenntnis auch durchzusickern, doch bis dies auch der Politik und den Mainstream Medien bewusst wird, dauert es wohl noch ein bisschen. Oder womöglich ist es nicht gewollt, dass diese Erkenntnis zu allen durchdringt. Denn manchen bereitet Bitcoin vermutlich Angst, da es vieles am Fiat-System (also unserem aktuellen Geldsystem) in Frage stellt. Bitcoin hat keine Marketingabteilung wie ein Unternehmen und kann somit eine Medienberichterstattung nicht wirklich koordinieren und kontrollieren. Das ist mit ein Grund, warum ich diesen Artikel schreibe: Um einen Beitrag bei der Aufklärung zu leisten.

3.

Worüber sollten wir noch nachdenken?

Mann und Frau mit Bitcoin Glühbirne

A) Welche anderen Einsatzgebiet gibt es noch für Bitcoin-Mining?

Bitcoin ist im Jahr 2022 13 Jahre alt und ist jetzt gerade dabei die Energiewirtschaft komplett zu verändern. Wer weiß, welche Einsatzgebiete es für Bitcoin-Mining noch gibt, deren positive Auswirkungen uns aktuell noch gar nicht bewusst sind. Eines könnte vielleicht die Nutzung der Wärme sein, die durch Bitcoin-Mining-Geräte entsteht (für zum Beispiel Gewächshäuser, etc.). 

Arcane Research zeigt in ihrem hervorragendem “How Bitcoin Mining Can Transform the Energy Industry” Bericht was uns hier noch alles erwartet. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Beheizung von Häusern, der Industrie und anderen Anwendungen stellt weltweit den größten Energieverbrauch dar. Heizen ist auch die größte einzelne Quelle von Treibhausgasemissionen.

Die Wiederverwendung der Wärme, die bei Bitcoin-Mining entsteht, hat drei Vorteile:

1. Die Einnahmen, die durch Bitcoin-Mining entstehen, sind ein Zuschuss zu den Kosten, die für den Strom anfallen, der für die Wärmeerzeugung benötigt wird.

2. Nicht nur die Heizkosten können gesenkt werden, sondern die Nutzung von Bitcoin-Mining kann auch die CO2 – Emissionen verringern, wenn die Bitcoin-Mining Maschinen mit erneuerbarem Strom betrieben werden.

3. Durch die Wiederverwendung der anfallenden Wärme wird dieselbe Energie im Grunde zweimal genutzt.

Dies ist übrigens keine reine Theorie

Mintgreen, ein kanadisches Unternehmen, verwendet aktuell bereits die Abwärme aus Bitcoin-Mining Anlagen, um in North Vancouver 100 Gebäude mit 7.000 Wohnungen mit Wärme zu versorgen. Mintgreen arbeitet auch mit der Shelter Point Distillery zusammen, um deren Whiskey-Produktion mit Wärme durch Bitcoin-Mining zu versorgen. Eine durch Bitcoin-Mining betriebene Whiskey-Reifungsmaschine ermöglicht den Whiskey schneller reifen zu lassen, als es ohne die zusätzliche Wärme möglich wäre.

Genesis Mining war an einem Forschungsprojekt in Schweden beteiligt um die Möglichkeiten der Abwärme von Bitcoin-Mining zum Betreiben von Gewächshäusern (um Obst und Gemüse anzubauen) zu untersuchen. Das Ergebnis: Ein relativ kleiner Mining-Container kann bereits ausreichend Wärme für ein 300 m² Gewächsaus liefern, selbst bei einer Außen-Temperatur von – 30°C. Dieser Anwendungsbereich wird vor allem für Länder und Regionen spannend sein, die als zu kalt für eine umfangreichere Lebensmittelproduktion gelten. 

Möglich macht das alles die bereits mehrfach erwähnte Ortsunabhängigkeit und der modulare Aufbau von Bitcoin-Mining. Dadurch kann genau so skaliert werden, dass die benötigte Wärmemenge entsteht.

Im Laufe der Zeit wird die Bitcoin-Mining Industrie immer umkämpfter werden und die Margen werden kleiner werden. Aus diesem Grund werden Bitcoin-Miner immer mehr angehalten sein günstige Energie zu suchen und noch mehr Innovationen zu finden.

B) Welchen Schaden richten wir an, wenn wir die negativen Energiemärchen rund um Bitcoin nicht aus der Welt schaffen?

Rotkäppchen und böser Wold mit Bitcoin Emblem

Aus der Frage

Wie viele erneuerbare Energieprojekte kann Bitcoin-Mining startklar machen, die es sonst nie gegeben hätte?”

wird dann leider sehr schnell die Frage:

Wie viele erneuerbare Energieprojekte sind nicht mehr möglich, weil durch falsche Berichterstattung und Unwissen/Böswilligkeit Bitcoin-Mining falsch dargestellt wurde? Wie viele Standorte können deshalb NICHT ausgebaut und verbessert werden und was sind die Konsequenzen für uns alle auf lange Sicht?”

Aktuell wird von vielen Seiten die Proof of Work vs. Proof of Stake Sau durch die Medienlandschaft getrieben. Ich habe Eingangs den Vergleich der EZB zwischen PoW = Verbrenner und PoS = Elektroauto angeführt. Nach den bisherigen Ausführungen ist dir klar, dass PoW eigentlich als Wundermaschine bezeichnet werden müsste, das CO2 aus der Atmosphäre saugt (und ja, auch das wäre so nicht richtig). Etwas das mir ebenfalls durch Daniel Batten klar wurde:

Der Switch von Proof of Work auf Proof of Stake von Ethereum ist aus reiner Umweltsicht keine Verbesserung

Auch wenn dies noch so laut von allen Dächern posaunt wird. Proof-of-Stake kann maximal CO2 neutral sein, doch CO2 negativ wird es nie sein. Für die Umwelt ist dies also schrecklich, wenn man CO2 als Problem sieht. Daniel Batten hat es sehr plakativ dargestellt: Die Nettoauswirkungen des Ethereum-Merges entsprechen der Verbrennung von 1,5 Milliarden Bäumen pro Jahr, was das Potenzial zur Eindämmung des Methans angeht, das wir gerade verloren haben.

Falls du dich fragst, warum die Berichterstattung dann so positiv zu Proof of Stake ist…

Wenn wir mal gnädig sind und keine Böswilligkeit oder andere Machenschaften unterstellen wollen, dann handelt es sich schlicht und ergreifend um first level thinking. Das Argument sieht folgendermaßen aus:

“Energieverbrauch an sich ist schlecht. Weniger oder kein Energieverbrauch ist besser.”

Die positiven externen Effekte von Bitcoin-Mining fallen unter den Tisch. Das der Energieverbrauch aus Energieressourcen kommt, die sonst verschwendet werden bzw. der Energieverbrauch sogar CO2 negativ ist, wird ignoriert. Deshalb wird der Merge von Ethereum als positiv dargestellt, auch wenn ETH keine Lösung mehr für Mülldeponien, gestrandetes Gas & Co ist (ich gehe hier gar nicht erst darauf ein, dass der Wechsel von PoW auf PoS auch andere Nachteile hat). Wenn Mainstream-Medien & gewisse Krypto-Börsen Ethereum jetzt als nachhaltig verkaufen wollen und Bitcoin als Umweltsünder abstempeln wollen, dann hat das nichts mit der Realität zu tun. Und ja, du kannst dir sicher sein, falls der Merge von Ethereum nicht innerhalb kurzer Zeit zu massiven Problemen bei ETH führt, wird Bitcoin und der Energieverbrauch von allen Seiten attackiert werden.

Dazu kann man nur sagen: Eine Großzahl der Kritiker des Bitcoin-Energieverbrauchs haben weder von Bitcoin-Mining eine Ahnung noch von Energieerzeugung und Energie-Systemen. Bitcoin nur als Stromfresser zu sehen ist schlicht und ergreifend kleingeistig und sagt weniger über Bitcoin als über die Kritiker aus.

Nichtsdestotrotz sollte man sich auch die Frage stellen:

Selbst wenn all das nicht der Fall wäre und Bitcoin diese Dinge nicht besser machen würde: Wäre Bitcoin den Energieverbrauch wert?

Glühbirne mit Bitcoin Logo

Für mich ist die Antwort eindeutig: Ja. Warum kannst du in unserem BTC Guide und in dem Artikel “Warum ich mich nur auf Bitcoin fokussiere” nachlesen. Eines muss man hier ebenfalls noch erwähnen, dass mir vor allem durch die Ausführungen von Troy Cross klar wurde:

Bitcoin-Mining wird von manchen Politkern, Journalisten und Kritikern die Aufgabe gestellt, zu beweisen den CO2-Ausstoß nicht zu erhöhen und keine anderen Energieverbraucher zu verdrängen. Ansonsten wird mit Regulierung, Verbot & Co gedroht. Würde man dies von jeder technologischen Innovation, die es in den letzten 100 Jahren gab und in Zukunft geben wird, verlangen, dann würden 99,99 % an dieser Aufgabe scheitern. Energieverbrauch aufgrund persönlicher Präferenzen beschränken zu wollen ist absurd. Diese Forderung an Bitcoin-Mining ist Irrsinn. Erstaunlicherweise kann Bitcoin-Mining diese Anforderungen aber sogar erfüllen. 

Deshalb muss man sich die Frage, ob Bitcoin den Energieverbrauch wert ist, gar nicht stellen (auch wenn die Antwort darauf JA ist). Denn die Realität zeigt, Bitcoin ist gut für das Klima und wird auf lange Sicht immer besser für das Klima werden. 

Auch wenn sich das aufgrund jahrelanger falscher und irreführender Berichterstattung vielleicht so komisch anhört wie Atombombentests als Touristenmagnet zu verwenden.

Wenn du also die Umwelt schützen willst oder dich selbst als Umweltschützer siehst, dann wirst du an Bitcoin-Mining nicht vorbeikommen. Wenn du der Meinung bist, dass CO2-Emissionen kein Problem sind und der Klimwandel kein dramatisches Problem für die Menschheit darstellt, dann kommst du an Bitcoin-Mining ebenfalls nicht vorbei, da es wirtschaftlich so viel Sinn macht. 

Eine letzte Sache nochmals unterstrichen: Das nächste Mal, wenn du davon liest, dass Bitcoin das Klima und den Planeten schädigt oder zu viel Energie verbraucht, dann sei dir bewusst, dass du angelogen und manipuliert wirst oder etwas liest, das einfach nicht richtig ist. Ziehe daraus deine eigenen Schlüsse.

Deine nächsten Schritte

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lupe

Dieser Artikel wäre niemals möglich gewesen ohne die folgenden Menschen und ihrer Arbeit. Dank gebührt deshalb u.a.:

An gewissen Punkten im Artikel habe ich direkt zitiert, an manchen Punkten war mir dies nicht möglich, da ich so viel Content von all den erwähnten Personen konsumiert habe, dass ich nicht mehr exakt nachvollziehen kann, in welchem Beitrag ich was gelesen habe. Deshalb gilt das Danke für alle hier erwähnten und auch für alle die ich vielleicht vergessen habe 😉 Ich hoffe mit diesem Beitrag etwas Klarheit im Energie- und Bitcoin-Mining-Dschungel geschaffen zu haben. 

Autor: Florian Märzendorfer

Fan von indischem Essen, Finanzplaner & Co-Founder von FiP.S.

Hasst Strandurlaube & verabscheut Beistrichregeln.

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