Warum warnen manche Blogger & Buchautoren vor einer Finanz-Beratung?

Artikel und Vorsicht Schild

Die britische Rudermannschaft hatte seit 1912 keine Goldmedaille mehr gewonnen

Im Großen und Ganzen konnte man getrost behaupten, dass sie im britischen Verband einfach kein gutes Ruderprogramm hatten. Doch das sollte sich ändern. Vor den Olympischen Spielen in Sydney (2000) entwickelte das Team einen neuen Prozess, der die Mannschaft von einem durchschnittlichen Team zum Olympia-Gewinner verwandelte. Welcher Prozess war das?

Das britische Team nutzte einen “Entscheidungsfilter”. Jede einzelne Entscheidung, wurde mit nur einer einzigen Frage bewertet und beantwortet. Diese eine Frage machte es möglich jede Situation zu evaluieren, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Die Frage lautete: Wird das Boot dadurch schneller fahren? Egal ob es die Partyeinladung am Tag vor einem Rennen ist, oder die Überlegung fast food zu essen: Wird das Boot dadurch schneller fahren? 

Wenn es darum geht ob du eine Finanzberatung brauchst, dann gibt es meiner Meinung nach ebenfalls diese eine Frage:

Verbessert sich deine finanzielle Situation durch die Beratung?

Wenn die Antwort ja ist, dann ist eine Finanz-Beratung sinnvoll. Wenn die Antwort nein ist, dann ist klarerweise auch eine Finanzberatung nicht notwendig. Natürlich ist dies im Vorhinein scheinbar schwierig zu beantworten. Es ist nicht so eindeutig wie für einen britischen Ruderer, der sich die Frage stellt, ob das Boot schneller fahren wird, wenn er 17 Donuts mit Extrazuckerguss verschlingt. Wir bei FiP.S erstellen zum Beispiel ein komplettes (Finanz-)Konzept – absolut kostenfrei und ohne Verbindlichkeit – bevor man sich entscheiden muss, was und ob man etwas umsetzen will.

Das sollte jedem ermöglichen die Frage “Verbessert sich meine finanzielle Situation durch die Beratung?” zu beantworten. Die britischen Ruderer stellten sich die Frage laufend. Du musst dir die eine Frage im Grunde nur ein einziges Mal stellen.

Die Idee zu diesem Artikel hatte ich übrigens als mich einer unserer Klienten fragte: Wie gehst du eigentlich damit um, dass Tony Robbins & andere Buchautoren vor Beratern wie dir warnen? Dieser Artikel ist die etwas längere Antwort darauf und wenn mir in Zukunft jemand diese Frage stellt, kann ich einfach auf diesen Beitrag verweisen 🙂 Also…

1.

Warum warnen jetzt viele Bücher & Autoren vor Beratern im Finanzsektor?

Frau und Warnschild

Meine Antwort auf die Frage lautete: Tony Robbins & Co warnt nicht vor Beratern wie uns bei FiP.S. Tony Robbins warnt vor überteuerten Beratungen, die keinen Mehrwert bringen. Beratungen, die mit viel Fachjargon herumwerfen, Kosten verheimlichen und gleichzeitig Bullshit verkaufen. Da ist die Antwort auf die Frage, ob sich deine finanzielle Situation verbessert, relativ eindeutig 😀

Ich habe unter anderem die folgenden drei Artikel geschrieben, die dir beantworten, wie du von einer Finanzberatung (explizit bei FiP.S) profitieren kannst:

In diesem Artikel beantworten wir u.a. die Fragen:

Was ist überhaupt ein Vermögensberater und warum solltest du darüber nachdenken einen zu haben? Wofür brauchst du einen Vermögensberater und bei welchen Fragen und Themen kann er dir helfen? Gibt es auch Szenarien, in denen du keinen Vermögensberater benötigst?

Wir gehen auch darauf ein, was dir ein Vermögensberater bringt, wenn du schon extrem gut informiert bist. 

Hier klären wir u.a. die Fragen:

Was ist überhaupt ein Versicherungsmakler und warum wird das Wort oft falsch verwendet? Wofür brauchst du einen Versicherungsmakler und bei welchen entscheidenden Fragestellungen kann er dir helfen? Wie wählst du den passenden Versicherungsmakler für dich aus und welche Fehler darfst du dabei nicht begehen?

Finanzplanung ist natürlich nicht nur Versicherungen und Geldanlage. Es geht vor allem auch darum ein sinnvolles Gesamtkonzept zu schaffen, das alle Dinge, die deine Finanzen betreffen, verbindet. Deshalb empfehle ich dir noch:

Hier gehen wir darauf ein, was für uns der “Gold-Standard” für die Finanzplanung ist und welche “Must-Have” Eigenschaften jene Person haben muss, die dich bei deinen finanziellen Entscheidungen unterstützt. 

Bitte nimm dir ein bisschen Zeit und schau dir diese Artikel durch. Doch kommen wir zurück zur Ursprungsfrage: Warum warnen jetzt viele Bücher & Autoren vor einer Finanzberatung? 

Es gibt vermutlich viele Gründe dafür, aber ich denke die folgenden zwei sind die Hauptgründe:

1. Die Warnung ist oftmals gerechtfertigt. 

So wie in jeder Branche gibt es auch im Finanzsektor Unternehmen und Personen, mit denen du nicht mal eine Sekunde sprechen willst. Denn jede Sekunde, die du mit ihnen verbringst, kommt einem Eigentumsdelikt gleich. Sie sind Zeitdiebe, da jeglicher Rat, den sie dir erteilen, nicht nur keinen Mehrwert liefert, sondern dir auch die Ressourcen & Energie raubt dich wirklich sinnvoll mit den Themen zu beschäftigen. 

Dieb der Zeit klaut

Das was du gleich lesen wirst, klingt vielleicht vermessen: Wenn du dir die drei Artikel von vorhin angesehen hast, oder generell unseren Blog vielleicht schon öfters gelesen hast und noch immer der Meinung bist, wir bei FiP.S fallen in diese Kategorie, dann solltest du vermutlich den Artikel jetzt schließen.

Da am Markt aber wirklich viel “Morast” vorhanden ist, kann ich ein gewisses “Schwarz-Weiß” – Denken bei Buchautoren & Co verstehen. Es denken auch nicht alle so. Einige erwähnen in ihren Büchern auch, dass es gute Berater gibt und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Meist liegt darauf aber nicht der Fokus, denn:

2. Ein “Do-It-Yourself” Buch, Kurs oder Seminar lässt sich besser verkaufen, wenn Beratung nicht empfehlenswert ist

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich unterstelle den Buchautoren oder Kursverkäufern nicht, dass sie das nur als Verkaufsschmäh nutzen (siehe Punkt 1 dazu). Doch die meisten von uns haben oftmals das Gefühl, dass versucht wird ihnen etwas anzudrehen. Auf die schmierigen Keiler draufzuhauen, die dir teure Produkte unterjubeln wollen, an denen sie fette Provisionen verdienen, ist also einfach und für den Leser fühlt es sich gut an, wenn er glaubt dem zu entkommen. 

Doch was ist, wenn du dir dadurch gleichzeitig eine Chance verbaust, in der du noch viel besser abschneiden könntest als mit der “Do it yourself” Methode?

Ich weiß, ich nerve dich vermutlich damit: Doch bitte lies die drei Artikel, die ich vorhin verlinkt habe, wirklich. Dann wirst du realisieren, dass die Frage eine rhetorische Frage war. Denn ja, du verbaust dir dadurch mit hundertprozentiger Sicherheit in mehreren Bereichen eine dramatische Verbesserung deiner Finanzen. Ich verstehe den Gedanken des DIY-Ansatzes durchaus und auch wie oben beschrieben, die Buchautoren, die schwarz/weiß denken.

Ich bin selbst eher ein Skeptiker

Ich bin ein Fan davon in vielen Bereichen so viel wie möglich zu wissen. Ich mag es Dinge selbst zu machen & zu verstehen. Ich schätze es deshalb, wenn jemand sinnvolle, kritische Fragen stellt. Diese Person wird meist zum besten Klienten. Denn wenn sie alles hinterfragt hat, merkt, dass sie jetzt schlauer als vorher ist und alle Ausführungen von uns richtig und durchdacht waren, dann gibt es kein Misstrauen mehr. 

Doch man kann es auch übertreiben

Arzt Elektriker Mechaniker

Wenn du ein gesundheitliches Problem hast: Machst du dann sofort ein Medizinstudium? Wenn dein Auto streikt: Beginnst du sofort mit der Automechaniker-Lehre? Wenn der Strom in deiner Wohnung ausfällt, fängst du dann selbst an die Stromleitungen zu inspizieren? 

Ja, die Beispiele sind überzeichnet. Doch die eigenen Finanzen fallen ebenfalls in diese Kategorie. Denn Finanzplanung ist nicht nur ein ETF-Depot anzulegen und das zu machen, was irgendein Blogger als Strategie empfohlen hat. Vor allem, da der Rat für Österreich oftmals nicht richtig ist. Zur Finanzplanung gehören eben auch die Versicherungen, die langfristige Anlage und über die Strategie nachzudenken die man mit seiner mittelfristigen Geldanlage – je nach Marktsituation – verfolgt. Und natürlich gehört auch das Thema Kredit dazu (wenn zum Beispiel die eigene Immobilie spruchreif wird). 

Genauso gehört zu den eigenen Finanzen auch die richtige Vorgehensweise bei der Gehaltsverhandlung und generell die Fähigkeit eine Top-Bewerbung abzuliefern. Denn ohne Job wird die Finanzplanung schwierig. Diese Themen spielen alle zusammen. Wenn sie nahtlos ineinandergreifen, funktioniert alles besser. Das ist wie die eingespielte Profi-Fußballmannschaft vs. die bunt zusammengewürfelte Amateurtruppe.

Der richtige Finanzplaner kann bei all dem unterstützen

Nochmals (um dich ein letztes Mal damit zu nerven): Ich habe dafür zig Beispiele in den verlinkten Artikeln von oben angeführt. Ich spare mir diese hier zu wiederholen. Aber ich möchte den Fokus noch explizit auf das Thema Kosten richten, da viele Bücher ebenfalls oftmals von den horrenden Kosten der Finanzberater berichten. 

2.

Was wird beim Thema Kosten oftmals missverstanden oder vergessen?

Kopf für Nachdenken und unpassendes Puzzleteil

Wir haben über das Thema Kosten schon vor etwas längerer Zeit ausführlicher in unserem Artikel Das erzählt dir niemand wenn’s um Kosten bei Versicherung, Geldanlage und Finanzierung geht geschrieben. Ich möchte hier vor allem auf ein paar Umstände eingehen, die vielen nicht bewusst sind und gleichzeitig mit Missverständnissen aufräumen. Alles was ich hier von A) bis C) anführe ist aus der Sicht von FiP.S geschrieben und bezieht sich nicht explizit auf andere Finanzberater.

A) Du hast bei Versicherungen gar keinen Vorteil, wenn du sie ohne Beratung machst

Du hast nicht nur keinen Kostenvorteil, sondern wirklich gar keinen Vorteil. Warum? Bei Versicherungen wird in Österreich automatisch ein Teil für Beratung, Verwaltung und Vertrieb reserviert. Diesen Teil bezahlst du immer (er ist bereits in der Prämie inkludiert). Egal ob du über ein Vergleichsportal, Onkel Franzi oder bei FiP.S deine Versicherungen hast.

Wir haben bei FiP.S in fast jedem Bereich Spezialtarife, die wir exklusiv für unsere Klienten ausverhandelt haben. Die sind nachweislich besser, als alles andere was du am Markt bekommen kannst. 

Wenn du alles in Eigenregie machst, dann wirst du preis-/leistungstechnisch mit 100 %iger Sicherheit ein schlechteres Ergebnis erzielen.  Ich weiß, das hört sich präpotent an. Aber ich kann’s nicht ändern, das ist die Wahrheit. Eine der Geschäftsideen und das Ziel von FiP.S war und wird immer sein: Mehrwert liefern, den man allein nicht bekommen kann. Und hier spreche ich noch gar nicht vom Beratungs-Knowhow an sich oder der Unterstützung im Schadensfall, sondern wirklich explizit nur von den tatsächlichen Leistungen und Konditionen der Verträge.

Wenn’s um Versicherungen geht, hast du also definitiv keine Kosten, die du aufgrund einer Beratung extra zu bezahlen hast. Eine reine Honorarberatung scheitert im Versicherungsbereich schon allein aufgrund der Tatsache, dass es viele Tarife gar nicht ohne diesen “Beratungsteil” in der Prämie gibt. Hier würde dann der Berater doppelt kassieren. 

Die Annahme, dass Beratung immer mit Extra-Kosten verbunden ist, kann im Versicherungsbereich als komplett falsch ad acta gelegt werden.

Wie sieht’s beim Thema Kredit aus?

Bank und Geldsack

B) Die Kosten einer Beratung beim Thema Kredit hängen stark vom Berater ab

Üblicherweise gibt es zwei Möglichkeiten wie Berater bei der Vermittlung eines Kredits Geld verdienen. Entweder sie vereinbaren ein Honorar für die Beratung oder sie werden über die Bearbeitungsgebühr (ein Prozentsatz des Kreditvolumens) vergütet (einen Teil bekommt der Berater, einen Teil die Bank). 

In den meisten Fällen ist das Honorar gleich hoch wie eine etwaige Bearbeitungsgebühr. Hier ist kostentechnisch also kein großer Unterschied. Wir veranschlagen – je nach Kreditsumme – zwischen 1 bis 1,5 % Bearbeitungsgebühr. Die meisten Vermittler am Markt bewegen sich eher bei 1,5 % bis 3 % (wir haben an anderer Stelle schon darüber geschrieben was wir von 2-3 % Bearbeitungsgebühr halten). Wenn du auf keinen Vermittler zurückgreifst, dann wird die Bearbeitungsgebühr in den meisten Fällen trotzdem zwischen 0,5 bis 2 % seitens der Bank liegen. Gehen wir also mal davon aus, dass du mit FiP.S finanzierst und einen Kredit von 400.000 € benötigst.

Sagen wir der Unterschied zwischen den Kosten wäre 0,5 %. D.h. in dem Fall 2.000 €. Den Unterschied kannst du aber nur realisieren, wenn folgende Dinge zutreffen:

1. Deine Zeit hat keinen Wert.

Wir machen eine Bankenausschreibung, verhandeln bei den verschiedenen Angeboten nach und holen so das beste aktuell mögliche Angebot raus. Wenn wir mal annehmen du würdest das auch schaffen, dann kostet dich das mindestens 6-10 Stunden, da du bei zumindest 5-6 Banken vorstellig werden musst.

2. Du kennst dich beim Thema Finanzierung besser aus als wir bei FiP.S

Wir haben bereits hunderte Finanzierungen gemacht und kennen zu jedem Zeitpunkt die aktuelle Marktlage. Was ist aktuell die Bestkondition am Markt? Welche Banken wollen im Moment kein Neugeschäft mehr? Wer ist in der Abwicklung angenehm? Welche Bank ist für deinen individuellen Fall tatsächlich die beste? Ist ein Fixzinssatz bei aktuellen Zinssätzen auf 10, 15, 20 oder 25 Jahre sinnvoll? Ist er aktuell generell sinnvoll? Wie sieht’s damit aus den Kreditbetrag zu splitten und die Hälfte variabel zu machen? Zu gefährlich oder die perfekte Lösung? Welche Bank verlangt immer noch eine vinkulierte Ablebensversicherung und verursacht dadurch Mehrkosten? Welche Sonderkonditionen kann man verhandeln, wenn es um die vorzeitige Rückzahlung geht? An welchen Schrauben kann man sonst noch drehen? …

Wenn du all das sofort beantworten kannst, dann bewirb dich bitte bei uns 🙂 Wenn du nicht alles beantworten kannst, dann überlege wie viel Zeit du aufwenden müsstest, um es beantworten zu können. Und dann stell dir die Frage, ob die Erfahrung aus hunderten Finanzierungsfällen hilfreich sein könnte oder nicht.

Die Diskussion zu den Kosten bei einer Beratung zum Thema Kredit ist in 99,99 % der Fälle absurd.

Ja, aber was ist mit der Geldanlage?

Aktienkurs und Geldpflanze

C) Was es bei der Kostendiskussion im Geldanlagebereich zu beachten gilt

Zuallererst müssen wir hier mal zwischen langfristiger Anlage mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung (kurz: FLV) und der mittelfristigen Geldanlage am Wertpapierdepot unterscheiden. Bei der FLV haben wir u.a. einen Spezialtarif, der nur via FiP.S gemacht werden kann und kostentechnisch besser ist als alles was es sonst am Markt gibt. Hier gibt es nicht viel Diskussionsbedarf – wir liefern hier auch eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten, damit man exakt versteht, was wirklich anfällt.

Bei der mittelfristigen Anlage steht meist das Wertpapierdepot im Fokus

Auf diesen Bereich fokussieren sich meist auch Blogger und Buchautoren. Über Versicherungen und Immokredite wird wenig bis nichts geschrieben. Im Grunde hast du mehrere Möglichkeiten wie du hier dein Geld anlegst:

1. Du machst alles selbst.

Egal ob Fondsauswahl oder das Depot an sich. Du wählst hier alles selbst aus. Macht es Sinn Gold beizumischen? Welche Fonds sind aktuell empfehlenswert? Wann solltest du etwas an der Veranlagung ändern? Wie exakt teilst du deine Anlage je nach Anlagehorizont auf? Das und vieles mehr beantwortest du dir in diesem Fall selbst. 

Je nach Depotbank und Fonds hast du dort dann Ausgabeaufschläge, Depotgebühren & Co zu bezahlen. Viele Fonds, die du über uns ohne Ausgabeaufschlag kaufst, bekommst du nur mit Ausgabeaufschlag oder kannst sie vielleicht gar nicht monatlich besparen. 

Wenn du deiner Zeit keinen Wert beimisst, ist dies vermutlich die billigste Option. Ob es die beste Option ist, hängt sehr stark von dir ab (mehr dazu später).

2. Du machst deine mittelfristige Anlage mit irgendeinem Robo-Advisor.

Egal bei welchem Robo-Advisor – du wirst zum Großteil ein Portfolio aus vorausgewählten ETFs empfohlen bekommen. Kostentechnisch liegen Robo-Advisor

höher oder gleich wie das was wir bei FiP.S machen. Bei einem Robo-Advisor hast du

natürlich keine persönliche Beratung, sondern eine automatisierte. Das bedeutet nicht, dass reine Robo-Advisor schlecht sind, sie sind aber nicht wirklich etwas Besonderes. Der eine hat als Marketing den Aufhänger der Nachhaltigkeit und der andere was sonst gerade angesagt ist.

3. Du machst deine mittelfristige Geldanlage mit Beratung – zum Beispiel mit FiP.S.

Genau hier sollten wir nochmals zwischen Beratung mit FiP.S und üblicher Beratung am Markt unterscheiden. 

Variante A: Du gehst zu einer Bank

Hier wirst du sehr oft hauseigene Produkte angeboten bekommen. Das heißt, dass dein Anlagespektrum stark eingeschränkt ist. Du bezahlst eine Depotgebühr, bezahlst in den meisten Fälle auch Ausgabeaufschläge beim Kauf (3-5 % vom Kaufwert) und wirst eher selten Indexfonds / ETFs angeboten bekommen. 

Variante B: Du kommst zu FiP.S

Wir setzen gemeinsam mit dir deine mittelfristige Geldanlage um. Du bekommst von uns ein Konzept, das mit deiner generellen Finanzplanung (Versicherung, langfristige Vorsorge, Finanzierung) zusammenpasst. Wir informieren natürlich auch über Sonderthemen wie Bitcoin, Nachrangdarlehen & mehr.

Die Kosten sind bei uns klar definiert: Wir haben aktuell eine Servicegebühr von 0,6 % (inkl. USt) auf das veranlagte Vermögen. Hierzu kommen noch minimale Gebühren seitens der Depotbank(en). Ausgabeaufschläge und andere Sonderkosten hast du keine. Wir haben auch keine spezielle Präferenz zwischen ETF/Indexfonds und aktiv gemanagten Fonds und setzen meist beides ein. Das hängt aber unter anderem auch von deinen persönlichen Wünschen ab, wie lange du Zeit hast und vielem mehr.

Was wird jetzt in Büchern oftmals kritisiert, wenn es um die Anlage auf einem Depot geht?

Taschenrechner mit Preisschild

Kosten. Kosten. Kosten.

Sehr oft wird angenommen, dass eine Beratung immer mit aktiv gemanagten Fonds umgesetzt wird und aktiv gemanagte Fonds pauschal teurer und schlechter sind. Wenn dies so stimmt, dann wäre das tatsächlich zurecht zu kritisieren. Für viele Angebote am Markt trifft dies vielleicht sogar zu. Bei uns ist das nicht der Fall. Durch die Servicegebühr ist es uns egal ob die Fonds Indexfonds/ETFs sind oder gemanagte Fonds. Am Ende des Tages zählt welche individuelle Zusammenstellung für den einzelnen Klienten am besten passt – egal ob Indexfonds oder aktiv gemanagter Fonds. Mehr zu Fonds kannst du hier nachlesen: Investmentfonds – Das musst du wissen inkl. 3 fataler Irrtümer 

Machen wir zum Kosten-Thema noch ein Beispiel

Sagen wir du sparst 500 € monatlich über 8 Jahre und danach brauchst du das Geld. Nehmen wir an zu den 0,6 % Servicegebühr kommen noch ca. 0,25 % für Depotgebühr, Transaktionsfees & Co dazu. Somit hast du eine Gesamtkostenquote von 0,85 % p.a. 

Was bedeutet das in echten Zahlen?

Wenn wir 6 % p.a. im Durchschnitt an Ertrag erzielen, dann liegen am Ende des ersten Jahres ca. 6.200 € am Depot. Die Gebühr von 0,85  % fällt für die durchschnittlich veranlagte Summe an. Das sind im ersten Jahr ca. 30 € an Kosten. Auf die 8 Jahre Laufzeit kommst du auf ca. 2.000 € Kosten in absoluten Zahlen (bei einem Endergebnis von knapp 60.000 €). Das sind ca. 250 € pro Jahr (Anmerkung: Je nach Anlagehöhe haben wir auch einen absoluten Kostendeckel. D.h. hier wird dann ein Absolutbetrag verrechnet und kein prozentueller Betrag). 

Jetzt nehmen wir mal an du machst alles in Eigenregie und ohne Beratung. Als durchschnittliche Kosten musst du hier vermutlich trotzdem ca. 0,25 % p.a. rechnen, wenn man alle Transaktionsfees & Co zusammenrechnet. Hier kommst du auf ca. 600-700 € an Kosten. D.h. du bist pro Jahr ca. 175 € günstiger. Natürlich verändern sich die Zahlen je nach Sparrate und Anlage, aber wenn wir bei dem Beispiel bleiben, dann solltest du nachdenken, was dieser Unterschied bringt:

  • Ein individuelles Konzept, angepasst an deine Lebenssituation
  • Laufende Betreuung und Beratung in CU-Terminen
  • Konkrete Empfehlungen, wenn sich markttechnisch etwas ändert
  • Keine reine Einschränkung auf nur ETFs, sondern auch alle anderen Anlageklassen & Möglichkeiten (und hier hättest du dann definitiv mehr Kosten, auch wenn du dein Depot in Eigenregie führst)

Wenn du an die 175 € denkst, dann solltest du dir auch die Fragen stellen:

  • Glaubst du, dass du dasselbe Knowhow aufbauen kannst mit einem Zeitaufwand der kostentechnisch Sinn macht?
  • Willst du dich überhaupt die ganze Zeit mit dem Thema beschäftigen? Macht dir das Spaß?

Eine letzte Frage, solltest du dir bei dem Thema Kosten noch stellen:

Was ist, wenn dir ein Fehler passiert?

Das gilt für alle Bereiche – egal ob Versicherungen, Anlage oder Kredit. Ich habe all die “personal finance” Bücher, die du gelesen hast, auch gelesen. Wir beschäftigen uns jeden Tag mit Finanzplanung und sehen die unterschiedlichsten Szenarien. Insgesamt haben wir mehr als 40 Jahre Erfahrung bei FiP.S. Und ja, ich nehme es in Kauf, dass sich das arrogant anhört: Aber die Wahrscheinlichkeit, dass du allein mehr Fehler begehst, die dir langfristig enorm viel Geld kosten, ist definitiv höher als die Kosten einer Finanzplanung. 

Das heißt nicht, dass wir unfehlbar sind. Natürlich nicht. Doch durch die richtige Finanzplanung – egal ob du schon sehr gut selbst informiert bist, oder du dich mit dem Thema gar nicht beschäftigen willst – wirst du Fehlerquellen und Fallgruben häufiger vermeiden als im “Do it yourself” – Szenario.

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Das bedeutet auch nicht, dass du über Kosten nicht Bescheid wissen solltest

Ich hoffe das ist an diesem Punkt klar. Du sollst und musst es wissen. Aber da du objektiv betrachtet tatsächlich nur im mittelfristigen Anlagebereich in absoluten Zahlen und ohne Berücksichtigung deines Zeitaufwandes “geringere” Kosten hättest, muss man sagen, dass die Kostendiskussion eher absurd als sinnvoll ist. Zumindest mit einem System wie wir es bei FiP.S leben. 

Und wenn du glaubst, dass es Bereiche gibt, in denen du wirklich gar keine Beratung benötigst, dann habe ich auch gute Nachrichten für dich: 

Du bist ja nicht gezwungen, dass du in allen Bereichen mit einem Finanzplaner zusammenarbeitest. Wenn du beispielsweise die KFZ-Versicherung bei Onkel Franzi machen willst, oder die mittelfristige Geldanlage selbst managen möchtest, dann tu das. Bei FiP.S ist es zumindest so, dass du nicht alles mit uns umsetzen musst. Du bestimmst selbst, in welchen Bereichen du auf uns zurückgreifen willst und in welchen nicht.

Wir gehen allerdings davon aus, dass dein Boot mit FiP.S in allen (Finanz-) Gewässern schneller fahren wird 😉

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Autor: Florian Märzendorfer

Fan von indischem Essen, Finanzplaner & Co-Founder von FiP.S.

Hasst Strandurlaube & verabscheut Beistrichregeln.

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